EDWIN

 Edwin

(alles ist unlösbar einfach …)

Voraussichtliches Erscheinungsdatum: 01.November 2016

Titel: EDWIN
Untertitel: Alles ist unlösbar einfach …
Genre: Kurzgeschichten für humoristische, nachdenkliche und philosophisch ‚angehauchte‘ Leserinnen und Leser.

EDWIN_Ebook
23 separate Geschichten auf ca.: 140 Normseiten
In allen Geschichten geht es um Edwin. Er ist einer von uns.
Er ist, je nachdem wie er sich im Augenblick fühlt, zwischen fünfunddreißig und sechzig Jahre alt, arbeitet und wohnt in einer Kleinstadt irgendwo in Deutschland.
Er ist ein Einzelgänger, er lebt also allein und ist zufrieden damit. Meistens. Er sieht Probleme, wo keine sind, und fühlt sich gut, wenn er die Probleme nicht wahrnimmt.
Er ist entrüstet, wenn er glaubt, dass man von ihm verlangt, anders zu sein, als er ist. Er liest viel und macht sich schlau über Sachen, über die er täglich stolpert. Er denkt ständig nach. Da gibt es Dinge, die ihn bewegen, oder die ihn bewegen könnten und Dinge, die er nicht wissen will.
Eine seiner Angewohnheiten ist es, in die Ferne zu sehen. Dabei kann er am besten entspannen, sich beruhigen, nachdenken, grübeln oder sich aufregen. Je nach Bedarf.
Edwin philosophiert über das tägliche Leben. Ihm fallen ungewöhnliche Sätze ein, die mancher Gelehrte in der Zukunft benutzen wird.
Er tappt in alle menschlichen und unmenschlichen Fallen. Er erfüllt alle Klischees, die für ihn erfunden wurden.
Er möchte aus dem täglichen Laufrad seines Lebens ausbrechen und findet sich am Ende des Tages als denjenigen wieder, der das Laufrad antreibt.
Er spielt nicht mit dem Leben. Das Leben spielt mit ihm. Er ist ein Eigenbrötler, ein Nerd, ein Klugscheißer.
Dennoch hat er meistens recht.
Er ist ein Träumer und lebt manchmal zwischen den Welten. Manchmal ist er sich nicht sicher, ob träumen oder wach sein, für ihn jetzt sinnvoll wäre.
Edwin ist ehrlich, gerecht und egoistisch. Edwin ist durchschnittlich intelligent, aber auch durchschnittlich dumm.
Er ist durchschnittlich wohlhabend und durchschnittlich arm. Edwin ist einfach und angenehm. Er stört nicht. Auf irgendeine Art ist er wie jeder von uns.
Er ist einzigartig.

Deckel_Edwin
Einmal schrickt er aus einem Traum hoch, erkennt, dass er verschlafen hat, und setzt alles in Bewegung, dass er trotz Stromausfall in seiner Wohnung, noch irgendwie zur Arbeit kommt. Woran er nicht denkt; es ist Feiertag.
An einem anderen freien Tag möchte er Bekannte treffen. Er weiß nur noch nicht wo. In der Stadt vielleicht. Doch vorher sind seine wöchentlichen Pflichten nachzugehen, die To-do-Liste ist abzuarbeiten. Altpapier, Flaschen, Konserven und der Einkauf. Ein kleiner ‚Unfall‘ beim Glas-Container, wirft ihn nicht aus der Bahn. Dieser Tag nicht so ‚ruhig‘, wie sonst. Letztendlich wacht er in dem städtischen Park, mitten auf der Wiese auf.
Auch einen ruhigen Tag auf dem Balkon zu verbringen, ist nicht so einfach, wie er sich das vorgenommen und geplant hat. Ruhestörer aus allen Ecken und Kanten. Das plötzliche Gewitter, vertreibt die Lärmenden und gibt ihm seine verdiente Ruhe.
Das es zur Vorweihnachtszeit Veränderungen gegeben hat, lässt ihn den ersten Advent im September feiern, und nach dem 13. Advent ist auch schon plötzlich der ‚Heilige Abend‘ da.
Warum Eine kleine Radtour an einem Feiertag nicht so sinnvoll ist, erfährt er, weil man es einfach selber erleben muss.
Ein anderes Mal versucht Edwin in seiner ‚Flurwoche‘, allen Nachbarn aus dem Wege zu gehen. Er grübelt, warum dies so ist, und stellt mit Wut im Bauch fest, dass er zum einen, Grund genug hat, um sich zu verstecken, andererseits erst nächste Woche die ‚Flurwoche‘ hat.
Edwin schaut jeden Sonntag den ‚Tatort‘, und macht ein Ritual daraus. Beleidigt stellt er fest, dass mal wieder nur eine Wiederholung läuft. Er mach sich im ‚Krimi-Modus‘ auf den Weg zu einer Gaststätte.
„Ach, Edwin. Es ist doch alles so unlösbar einfach … …“